This is a cache of https://hevert.com/de/de/magazin/ignatia-die-bohne-gegen-traurigkeit. It is a snapshot of the page at 2026-03-25T09:12:55.134+0100.
Ignatia – die Bohne gegen Traurigkeit
CDM_70-Jahre-Hevert-Logo_Orange

Ignatia – die Bohne gegen Traurigkeit

Wer seelisch aus dem Gleichgewicht geraten ist, wünscht sich oft sanfte Unterstützung, die Herz und Nerven gleichermaßen anspricht. Die Ignatiusbohne (Ignatia amara) ist eine solche natürliche Helferin. In der Naturheilkunde gilt sie als klassisches „Trostmittel“ – besonders in Zeiten emotionaler Belastung, etwa bei Kummer, Enttäuschung oder Trauer [1]. Ihre harmonisierende Wirkung auf das seelische Wohlbefinden hat Ignatia zu einem festen Bestandteil vieler homöopathischer Präparate gemacht.

Herkunft und botanische Besonderheiten

Die Ignatiusbohne gehört zur Familie der Brechnussgewächse (botan. Loganiaceae) 2. Sie wächst als immergrüne, holzige Schlingpflanze in den tropischen Regionen Südostasiens – von China über Thailand und Vietnam bis nach Indonesien, Malaysia und die Philippinen. Dort bevorzugt sie sandige, kalkhaltige Böden und gedeiht sowohl in Küstennähe als auch in Höhenlagen bis zu 1500 Metern über dem Meeresspiegel [3].

Vom Gift zur sanften Arznei

Ignatia, auch Ignatia amara genannt, ist ein homöopathisches Einzelmittel, das aus der Ignatiusbohne gewonnen wird. Die rohen Samen des Ignatiusbohnenbaums (botan. Strychnos ignatii) enthalten natürliche Alkaloide wie Strychnin und Brucin – hochpotente, in ihrer ursprünglichen Form giftige Substanzen [3].

In der Homöopathie wird diese starke Wirkung jedoch in sanfte Bahnen gelenkt: Die reifen Samen werden getrocknet, geschält, pulverisiert, dann verdünnt und stark potenziert [2, 3]. Durch diesen Prozess verliert das Ausgangsmaterial seine Giftigkeit, behält aber seine energetische Information, die das seelische Gleichgewicht fördern soll.

Anwendung und Wirkung

Ignatia wird traditionell eingesetzt, wenn Emotionen „unter die Haut gehen“. Das Mittel gilt als bewährt bei:

  • Emotionalem Kummer – etwa nach Trennung, Verlust oder Enttäuschung,
  • Innerer Unruhe, Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit – wenn alles „zu viel“ erscheint,
  • Psychosomatischen Beschwerden wie Kopf- oder Magendruck, Kloß- oder Engegefühl im Hals, Herzklopfen oder Schlafstörungen infolge von emotionalem Stress [1, 2].

Ignatia-Präparate zielen darauf ab, das Nervensystem zu beruhigen, die innere Balance wiederherzustellen und das Gleichgewicht zwischen Kopf und Herz zu stärken.

Ignatia in hevert-Präparaten

Auch bei hevert-Arzneimitteln spielt Ignatia eine wichtige Rolle. In den Calmvalera Tabletten und Calmvalera Tropfen [4] unterstützt sie gemeinsam mit weiteren bewährten homöopathischen Wirkstoffen wie Passiflora und Valeriana den erholsamen Schlaf und wirkt beruhigend bei nervöser Ruhelosigkeit. Zudem ist Ignatia Bestandteil von Zincum hevert  [5] in Tablettenform das bei allgemeiner nervöser Unruhe – auch bei Kindern – angewendet wird.

Kurioses und Interessantes

Ignatia ist eng mit der Geschichte der Philippinen verbunden: Jesuitenmönche beschrieben die dort heimische Pflanze bereits im 17. Jahrhundert. Zu Ehren des Ordensgründers Ignatius von Loyola erhielt sie den Namen Ignatia. Noch heute wird sie dort kultiviert – ein Beispiel dafür, wie religiöse Symbolik und Naturwissen in alten Heiltraditionen miteinander verschmelzen.

Früher nutzte man die rohen Samen als Fischköder oder Tiergift, was ihre enorme Wirkkraft unterstreicht [3]. Erst die homöopathische Verarbeitung machte aus dieser potenten Pflanze ein wertvolles Arzneimittel. Heute steht Ignatia sinnbildlich für die Wandlung von Schmerz in Stärke – ein schönes Bild dafür, wie Heilung auf allen Ebenen geschehen kann.

Ignatia ist eine Pflanze mit Charakter – kraftvoll, tiefgründig und voller Symbolik. Sie erinnert daran, dass körperliches und seelisches Wohlbefinden untrennbar miteinander verbunden sind. Wer sich in herausfordernden Zeiten nach Ruhe und innerer Stabilität sehnt, findet in der Ignatiusbohne eine natürliche Begleiterin auf dem Weg zu mehr Gelassenheit und seelischer Stärke.

 

Naturheilkundliches Arzneimittel bei nervösen Schlafstörungen und Unruhe, sowie Verstimmungszuständen

Naturheilkundliches Arzneimittel bei nervösen Störungen wie Schlafstörungen und Unruhe.

Naturheilkundliches Arzneimittel bei nervöser Unruhe, auch bei Kindern

Pflichtangaben

Calmvalera Tropfen  Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Nervöse Störungen wie Schlafstörungen und Unruhe, Verstimmungszustände. Enthält 48 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Calmvalera Tabletten  Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Nervös bedingte Unruhezustände und Schlafstörungen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Zincum hevert  Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Besserung der Beschwerden bei nervösen Unruhezuständen. – Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Quellenangaben