Wenn die Wintertage scheinbar endlos grau bleiben, macht sich bei vielen Menschen eine leise Schwere breit. Der Schwung aus dem Jahresanfang ist verflogen, die Energie fürs Umsetzen der Neujahrsvorsätze fehlt, die Stimmung schwankt. Man ist schneller erschöpft, zieht sich zurück und fragt sich, warum selbst kleine Aufgaben plötzlich so anstrengend wirken. Dieses Gefühl wird oft als Winterblues bezeichnet.
Woher kommt Winterblues?
Bei spärlichem Tageslicht reagiert der Körper mit einem Ungleichgewicht zwischen Serotonin und Melatonin: Sinkt die Lichtmenge, wird weniger Serotonin gebildet – ein Botenstoff, der für Antrieb, Ausgeglichenheit und positives Denken wichtig ist. Gleichzeitig bleibt der Melatoninspiegel im Blut hoch. Dieses Hormon sorgt eigentlich für gesunden Schlaf, kann uns im Winter aber auch tagsüber müde und antriebslos machen. Winterblues, auch „saisonal-abhängige Depression“ (SAD) genannt, unterscheidet sich jedoch meist deutlich von einer echten Depression [1,2].
Was hilft gegen Winterblues?
Anders als eine klinische Depression ist dieser SAD-Zustand meist vorübergehend und lässt sich durch gezielte Maßnahmen der Selbstfürsorge lindern. Licht spielt dabei eine Schlüsselrolle. So banal es klingen mag: Ein täglicher Spaziergang am Morgen ist oft erstaunlich effektiv, um aus dem Tief herauszufinden. Ergänzend kann eine Lichttherapie helfen, besonders dann, wenn Tageslicht im Alltag kaum Platz findet. Spezielle Tageslichtlampen können den natürlichen Tagesbeginn simulieren und so den Schlaf-Wach-Rhythmus stabilisieren [2].
Welche Vitamine und Nährstoffe helfen bei Winterdepression?
In der dunklen Jahreszeit verdient die Nährstoffversorgung besondere Aufmerksamkeit. B-Vitamine – insbesondere B1, B2, B6, b12 und Folsäure – sind wichtig für das Nervensystem und die Energiegewinnung. Sie unterstützen Konzentration, innere Stabilität und Belastbarkeit. Vitamin B Complete Hevert All-in-One [3] enthält alle 8 Vitamine des B-Komplexes, unter anderem auch Folsäure. Vitamin B Komplex forte Hevert [4] dient zur Behandlung nachgewiesener Mangelzustände der Vitamine B1, B6 und b12.
Ebenso sinnvoll ist ein Blick auf den Vitamin D-Spiegel, da die körpereigene Bildung im Winter kaum möglich ist [2, 5, 6, 7]. Eine zusätzliche Vitamin D-Gabe ist deshalb oft sinnvoll. Sie ist jedoch nicht nur sinnvoll, damit Immunsystem und Knochenstoffwechsel normal funktionieren. In einer kürzlich durchgeführten Auswertung einer Vielzahl klinischer Studien konnte bestätigt werden, dass Vitamin D in einer Dosierung ≤ 4000 IE/Tag auch die Stimmungslage stabilisieren kann. Besonders dann, wenn eine ungenügende Vitamin D-Versorgung vorliegt [7].
Vitamin C, Zink und Omega-3-Fettsäuren tragen zusätzlich dazu bei, den Serotoninstoffwechsel zu unterstützen und die Stressresistenz zu verbessern [8].
Welche Naturheilmittel helfen bei Winterblues?
Neben Vitaminen können auch naturheilkundliche Komplexmittel eine sanfte Hilfe sein. Calmvalera von Hevert [9] wird traditionell bei innerer Unruhe, nervösen Schlafproblemen und leichten depressiven Verstimmungen eingesetzt, z.B. Calmvalera Tropfen [10]. Sie unterstützen dabei abends besser abzuschalten und tagsüber zu mehr innerer Balance zu finden – ohne müde zu machen.
Wichtig ist, die eigenen Gefühle ernst zu nehmen, ohne sie zu dramatisieren. Ein Winterblues ist meist vorübergehend und löst sich mit zunehmendem Licht, Bewegung und bewusster Selbstfürsorge. Bleibt die Niedergeschlagenheit jedoch bestehen oder verstärkt sich, sollten ärztlicher Rat eingeholt werden. Oft reicht schon ein kleiner Impuls, um den Kreislauf aus Müdigkeit und Trägheit zu durchbrechen – und Schritt für Schritt zurück zu mehr Ausgeglichenheit zu finden.